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Wissenswertes

1. Bewässerung

Wenn die Bodenfeuchtigkeit für die Versorgung der Pflanzen nicht ausreicht, ist eine Zusatzbewässerung erforderlich. Mit Bewässerung ist aber nicht gemeint, die Oberfläche des Bodens oder gar die Pflanzen täglich oberflächlich etwas mit dem Schlauch zu bespritzen! Vielmehr sollten Sie z.B. bei einer Bewässerung von Gehölzen mindestens 20 bis 30 l Wasser je Quadratmeter einplanen, damit das Wasser auch bis zu tiefer liegenden Wurzeln vordringt. Dann reichen Bewässerungstermine in Abständen von mehreren Tagen.

Die günstigste Zeit zur Bewässerung ist der frühe Morgen, denn im Vergleich zur Mittagszeit sind hier die Verdunstungsverluste beim Wässern gering. Gegen die Bewässerung am Abend spricht die erhöhte Gefahr von Pilzinfektionen, wie z.B. Sternrußtau an Rosen oder Kraut- und Braunfäule an Tomaten, weil die Pflanzen nicht schnell genug abtrocknen. Pflanzenbestände sollten möglichst trocken in die Nacht gehen

2. Baumschnitt

Informatives aus dem Gesetz zum Schutz des Baumbestandes

Das Gesetz untersagt in einem bestimmten Zeitraum Fällungen und Rodungen in der freien Natur, aber es gibt den Raum, Bäume und Sträucher innerhalb der Vegetationsperiode fachgerecht zu schneiden und baumpflegerisch zu behandeln. Die Brut- und Vegetationsperiode ist vom 1. März bis zum 30. September.

Die Bundesländer Berlin und Brandenburg haben unterschiedliche Baumschutzverordnungen. Darüberhinaus werden Einschränkungen bzgl. Baumfällungen im besiedelten Innenbereich einer Gemeinde, Ortschaft oder Stadt durch die örtliche Baumschutzsatzung geregelt.
In Berlin sind alle Laubbäume, die Waldkiefer sowie die Obstbaumarten Walnuss und Türkischer Baumhasel mit einem Stammumfang ab 80 cm (gemessen in einer Höhe von 1,30 m über dem Erdboden) geschützt.
Laut Verordnung über die Erhaltung, die Pflege und den Schutz von Bäumen im Land Brandenburg gelten Bäume mit einem Stammumfang von mindestens 60 cm (gemessen in einer Höhe von 1,30 m über dem Erdboden) geschützt.